Aufpassn!

Die Kolumne von Dr. G. Wichtig

 Dr. G. Wichtig präsentiert eine weitere Folge von:

 

Trainieren mit den Profis

 

Folge 2 – Fahren im Sand.

Wiederum ist es uns gelungen entsprechende Instruktoren zu gewinnen. Wir danken in diesem Zusammenhang den Veranstaltern der ACC für...für....das Kettenspray. Schönen Dank auch, so haftet die Panade wenigstens...

Als erstes ist zu beachten, dass bei Fahrten auf sandigem Untergrund, -Enduro  oder Crossplatz- ausreichend Sand vorhanden ist. Sandfahren ohne Sand macht zwar auch Spaß, aber Bumsen mit Pariser ja auch...
Sollte diese Grundvoraussetzung nicht vorhanden sein, bitte lesen sie einen anderen Bericht.

Sind die Modalitäten erfüllt, bitte auf zuerst auf

Korrekte Körperhaltung achten:

Ein stehendes Fahren hat sich bei Sand nicht durchgesetzt. Überdeutlich wird das an dem unteren Instruktor im grauen Laibchen.

Man sieht, wie dieser Ignorant durch die inkorrekte Stehposition, wertvolle Zeit liegen lässt. Zudem hat er den Arsch dabei zusammengekniffen, als wenn er gestern noch Besuch gehabt hätte – wenn ihr versteht was ich meine....

Deutlich ästhetischer hingegen bei dem Könner im schwarzen Hemd.
Was hat er nur für ein bescheuertes Logo auf dem Rücken (?), jedoch der Stil besticht durch Konsequenz.
Der Slogan der Justizvollzugsanstalt „sit and wait“ wir hier zu Ende gedacht.
Das sind die Sieger von Morgen!
Die Perspektive täuscht zwar den Laien, aber für den geübten Beobachter ist der Geschwindigkeitsüberschuss deutlich zu Gunsten des bescheuerten Logos auszumachen.

Also gilt: Sitzen wie die Profis!

Dies kann man schon in der Schule ausgiebig üben...sitzen bleiben - um jeden Preis!

 

Der Kurventechnik ist insbesondere bei Sand einer Schlüsselfunktion zuzumessen.
Ein niederer Schwerpunkt hilft hier, die Grundgeschwindigkeit beizubehalten.

Der Profi spricht dabei vom „Absenken bis es weh tut“. Selbst hochbezahlte Werksfahrer kommen nicht umhin, dies schon bei der Einführungsrunde eindrucksvoll unter Beweis zu stellen.

Man beachte die verschreckten Gesichter der Mitstreiter, die von dieser Technik scheinbar noch nie gehört haben.

Immer wieder werde ich gefragt, Dr. Wichtig, was soll ich beim Fahren mit den Füßen tun?

Klare Antwort: Füße sind zum Gehen da, also beim Motorradfahren eher hinderlich!

Wie hinderlich verdeutlicht das untere Bild.


Ein spannungsfreies Abrollen wird hier durch das  Bein verhindert. Man gewinnt den Eindruck, als wenn der freie Wille des Reiters nicht uneingeschränkt fließen kann – ewig schade.

Und zum Schluss nicht vergessen:

 

Gas geben, denn es gibt im Sand gefährliche Tiere, die einen sonst schnappen...

 (Dune - der Wüstenplanet)

 

Wir hoffen die eine oder andere Anregung gegeben zu haben.

 

Viel Spaß und Erfolg beim Nachmachen und danke für ihr Interesse. Ich würde mich über Anfragen oder Anmerkungen ihrerseits freuen, wenn es auch in den folgenden Rubriken wieder heißt:

Dr. G. Wichtig präsentiert:

 

Trainieren mit den Profis!

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